Großbritannien, Flagge, Union Jack, London

Das Verkehrsministerium in Großbitannien hat die Bedeutung des heimischen Logistiksektors in der Corona-Krise hervorgehoben

©Alberto Pezzali/NurPhoto/picture-alliance

Britisches Verkehrsministerium wertet Logistiksektor als „wesentlich“

Die Logistikaktivitäten sollen deshalb zum Wohl aller trotz der aktuell gültigen Beschränkungen im öffentlichen Leben vollumfänglich weitergeführt werden.

London. Das britische Verkehrsministerium hat die Aktivitäten des Logistiksektors in der aktuellen Corona-Krise als „wesentlich“ für die Versorgung der Gesellschaft mit lebenswichtigen Produkten gewertet. Logistikaktivitäten sollten deshalb zum Wohl aller trotz der aktuell gültigen Beschränkungen im öffentlichen Leben in vollem Umfang weitergeführt werden, heißt es in einem Brief des Ministeriums an die britischen Transportverbände Road Haulage Association (RHA) und Freigth Transport Association (FTA).

„Lkw-Fahrer, Manager, Lagerhallen-Personal und alle anderen Beschäftigen im Logistiksektor sollten alles dafür tun, die Lieferketten weiter aufrecht zu erhalten“, so wörtlich in dem Brief. Die britische Regierung unterstütze dabei ausdrücklich alle Sparten der Logistik und nicht nur diejenige, die Lebensmittel, Medikamente und medizinische Gerätschaften transportieren. „Alle Fahrten, die für Logistikaktivitäten nötig sind, werden deshalb als ‚wesentliche Fahrten‘ im Rahmen der aktuellen Beschränkungen aufgrund des Corona-Virus‘ gewertet und genehmigt“, heißt es weiter in dem Brief. Dazu zählten auch Fahrten zu Waschanlagen oder zum Besorgen von Ersatzteilen für die Fahrzeuge.

RHA-Chef Richard Burnett zeigte sich erleichtert über diese Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage seines Verbandes. „In den vergangenen Tagen gab es viel Unsicherheit über die Definition von ‚wesentlicher Arbeiter‘, und der Brief stellt jetzt klar, dass die Logistikmitarbeiter zu dieser Gruppe zählen“, teilte Burnett mit. Jeder Mitarbeiter eines Logistik-Unternehmens sollte bei seiner Arbeit eine Kopie des Briefs aus dem Verkehrsministerium bei sich führen, um ihn bei Bedarf vorzeigen zu können, riet Burnett. (kw)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND – TRANSPORT & LOGISTIK.

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