Bau von Offshore-Terminal Bremerhaven wird wieder verhandelt

In Bremerhaven sollen zwei neue Containerbrücken bis Ende 2020 in Betrieb gehen (Symbolfoto)

©picture alliance / Klaus Nowottnick

Bremerhaven bekommt zwei neue Containerbrücken

In Bremerhaven sollen Ende 2020 zwei neue Containerbrücken in Betrieb gehen, damit will das Containerterminal MSC Gate Bremerhaven wettbewerbsfähig bleiben.

Bremerhaven. Der Betreiber des Containerterminals MSC Gate Bremerhaven hat zwei neue Containerbrücken bestellt, die bis Ende 2020 in Betrieb gehen sollen. Der Terminal wird im Gemeinschaftsunternehmen von Eurogate und der Reederei MSC betrieben. Die Entscheidung sei eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Hafenstandortes Bremerhaven, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung.

Die beim Kranbauer Liebherr in Auftrag gegebenen Brücken haben eine Gesamthöhe von 135 Metern und eine Hubhöhe von über 51,2 Metern. Vor dem Hintergrund immer größer werdender Containerschiffe sei die Bestellung notwendig gewesen, um künftig wettbewerbsfähig bleiben zu können, sagte MSC-Gate-Geschäftsführer Friedrich Stuhrmann.

Die Brücken ersetzen zwei der insgesamt elf Brücken am MSC-Terminal. Größe und Dimensionierung der neuen Containerbrücken seien auf alle derzeit im Einsatz befindlichen Containerschiffklassen ausgerichtet, darunter auch die neue MSC-Megamax-24-Klasse, die aktuell größte der Welt. Auch auf weitere Steigerungen bei der Schiffsgröße seien die Brücken eingestellt.

Eurogate ist in Bremerhaven zu 50 Prozent am MSC Gate und zu 50 Prozent am North Sea Terminal beteiligt, das in Kooperation mit der Reederei Maersk betrieben wird. Der Eurogate-Container-Terminal Bremerhaven gehört Eurogate zu 100 Prozent. 2018 lag der Umschlag an den drei Terminals bei rund 5,5 Millionen Standardcontainern (TEU). (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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