BackgroundBinnenschifffahrt

Beim Blick auf ganz Bayern nahmen Erzeugnisse der Forst- und Landwirtschaft mit 23,2 Prozent den größten Anteil der transportierten Güter ein (Symbolbild)

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Binnenschifffahrt in Bayern bleibt stabil

Der Transport auf den Wasserstraßen kann sich im flächenmäßig größten Bundesland in der Corona-Krise insgesamt behaupten. Im Donaugebiet und im Maingebiet waren allerdings zwei gegenläufige Trends zu beobachten.

Fürth. Die Zahl der Güter, die in Bayern übers Wasser transportiert wird, ist im ersten Halbjahr 2020 leicht gestiegen. Der Güterumschlag der Binnenschifffahrt stieg um 0,8 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Donnerstag mitteilte. Während im Donaugebiet mit 1,9 Millionen Tonnen Gütern ein Zuwachs von 12,8 Prozent verzeichnet wurde, war im Maingebiet der gegenläufige Trend zu beobachten. Dort wurden mit 1,79 Millionen Tonnen 9,5 Prozent weniger Güter umgeschlagen als im ersten Halbjahr 2019.

Am meisten Waren wurden laut Landesamt an den Häfen Regensburg und Aschaffenburg umgeschlagen mit rund 728.900 und 364.100 Tonnen. Beim Blick auf ganz Bayern nahmen Erzeugnisse der Forst- und Landwirtschaft mit 23,2 Prozent den größten Anteil der transportierten Güter ein. Auf Erze, Steine und Erden entfielen 20,8 Prozent. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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