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Im Homeoffice zufriedener: Wollen Arbeitnehmer zurück ins Büro?

Deutschlands Arbeitnehmer sind im Homeoffice flexibler und zufriedener als bei der Arbeit im Büro
© Foto: Maryna Andriichenko/istockphoto.com

Das Homeoffice ist für deutsche Arbeitnehmer nicht mehr wegzudenken, doch es gibt noch Optimierungsbedarf. Eine Umfrage von Enreach zeigt: Diese drei Herausforderungen muss Deutschland für erfolgreiche hybride Arbeit meistern.


Datum:
12.05.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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Deutschlands Arbeitnehmer sind im Homeoffice flexibler und zufriedener als bei der Arbeit im Büro. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Enreach, einer der führenden europäischen Anbieter von Unified-Communications- und Cloud-Contact-Center-Lösungen, im April 2022 in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat.

Basierend auf Online-Interviews mit mehr als 2.000 Befragten aus ganz Deutschland, untersucht die Umfrage das Verhalten sowie die berufliche Entwicklung von Beschäftigten bei der Arbeit von zu Hause gegenüber der Arbeit im Büro. Das Fazit: Homeoffice ist mittlerweile als fester Bestandteil in das Arbeitsleben integriert und wird von Beschäftigten überwiegend positiv bewertet. "Die Pandemie-Jahre haben die Arbeit von zuhause etabliert, Arbeitnehmer möchten die Vorteile wie die höhere Flexibilität und die oft bessere Vereinbarkeit von Arbeit- und Privatleben nun nicht mehr missen.

Doch unsere Umfrage zeigt auch, dass es noch Herausforderungen gibt, die beim Übergang in die hybride Arbeitswelt gemeistert werden müssen. Drei Punkte fallen dabei besonders ins Auge, bei denen der Handlungsbedarf auf Seiten der Arbeitgeber liegt", ordnet Dr. Ralf Ebbinghaus, Geschäftsführer der Enreach GmbH, die Ergebnisse ein.

Work-Life-Balance im Homeoffice wahren

Rund 53 Prozent der Befragten fühlen sich im Homeoffice flexibler als bei der Arbeit im Büro, 43 Prozent zufriedener, 40 Prozent produktiver und 39 Prozent ausgeglichener. Die positiven Auswirkungen der Arbeit von zuhause sind damit deutlich. Doch die Umfrage deckt auch Schwierigkeiten auf: So sind 51 Prozent auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar, für 53 Prozent verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und immerhin 33 Prozent können auch nach Feierabend im Homeoffice nicht richtig abschalten. Dieser sogenannte Telepressure führt zu mentaler Erschöpfung und im schlimmsten Fall zu einem Burnout. "Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um vorzubeugen. Richtlinien, die klar festlegen, dass Mitarbeiter nach Feierabend nicht erreichbar sein müssen, können bereits helfen. Aber auch Kommunikationslösungen, mit denen Nutzer ihre Erreichbarkeit gezielt steuern und beispielsweise einstellen können, dass außerhalb der Arbeitszeiten nur Anrufe von privaten Kontakten oder wichtige Kunden durchgestellt werden, entlasten Mitarbeiter - das sehen auch 36 Prozent der Befragten so", erklärt Dr. Ralf Ebbinghaus.

Interne Kommunikation verbessern

Die Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten ist immer ein wichtiges Thema in Unternehmen und muss auch im Homeoffice reibungslos ablaufen. Rund 15 Prozent der Befragten sehen im Homeoffice eine verbesserte Kommunikation mit den Kollegen, 16 Prozent empfinden den Austausch mit Vorgesetzten als besser. Demgegenüber stehen 33 Prozent bzw. 27 Prozent, für die sich die Kommunikation mit Kollegen bzw. Vorgesetzten im Homeoffice verschlechtert hat. Wesentliche Grundlage für eine gelungene Kommunikation ist eine geeignete ITK-Lösung - also eine Gesamtlösung, die Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK) optimal miteinander verschmelzen lässt. Sie hilft dabei, Kommunikationswege effizient zu gestalten und Informationsflüsse sowie Abläufe zu optimieren. 43 Prozent der Befragten glauben, dass eine solche Lösung bei der Verbesserung der Kommunikation helfen kann. Darüber hinaus müssen Unternehmen für klare Strukturen und eine passende Kultur sorgen. Führungskräfte sollten Sorge tragen, dass sie mit ihren Mitarbeitern in Kontakt bleiben und sich Kollegen regelmäßig austauschen.

Die richtige Technologie einsetzen 

Wenn fast die Hälfte der deutschen Mitarbeitenden glaubt, durch Kommunikationslösungen entscheidende Vorteile in der täglichen Arbeit zu haben, ist es umso wichtiger, dass ihnen diese auch zur Verfügung stehen. Immerhin 49 Prozent der Befragten sind der Ansicht, eine passende Lösung von ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt zu bekommen, Doch 36 Prozent sehen dies anders und sind mit ihrer Ausstattung am digitalen Arbeitsplatz überhaupt nicht zufrieden. 27 Prozent sind der Meinung, dass sie nicht alle Funktionen haben, die sie für ihre Arbeit im Homeoffice benötigen, 25 Prozent nicht alle für die Arbeit aus dem Büro. Bei der hybriden Arbeit wird es noch deutlicher: 34 Prozent der Befragten geben an, dass sich ihre aktuelle Kommunikationslösung nicht problemlos und in gleicher Qualität im Homeoffice und im Büro einsetzen lässt.

"Auch wenn bereits zahlreiche Mitarbeiter mit ihrer Kommunikationssoftware zufrieden sind, gibt es immer noch sehr viele Angestellte, die nicht die Lösung haben, die sie brauchen. Unternehmen müssen sehr genau prüfen, welche ITK-Lösungen sie einsetzen und was sie in der neuen Normalität benötigen.

Voneinander getrennte Insel-Lösungen machen Nutzern das Leben schwer: Verschiedene Kommunikationskanäle stehen in Konkurrenz zueinander und sorgen dafür, dass sich Mitarbeiter gestresst fühlen oder abgelenkt werden. Mit unseren Converged Contact Solutions schaffen wir einen

Gegenentwurf: ein benutzerorientiertes Zusammenspiel verschiedener Tools und Kontaktwege, sodass der Mensch die Kontrolle über seinen digitalen Arbeitsplatz behält - immer mit dem Ziel, dass Mitarbeiter sich auf das konzentrieren können, was wirklich wichtig ist", so Ralf Ebbinghaus abschließend.

Über die Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland , an der im April 2022 2069 Personen teilnahmen, davon 548 Befragte, die (teilweise) im Homeoffice arbeiten. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. (ste)

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