Joachim Lang

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang rechnet 2019 mit „Verwerfungen im Außenhandel“

©BDI

Auch Industrieverband BDI senkt Konjunkturprognose

Der Bundesverband der Deutschen Industrie rechnet für 2019 noch mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,2 Prozent – bisher waren es 1,5 Prozent.

Berlin. Angesichts zunehmender Risiken für die exportstarke deutsche Wirtschaft hat nun auch der Industrieverband BDI seine Wachstumsprognose heruntergeschraubt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie rechnet für 2019 noch mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,2 Prozent – bisher waren es 1,5 Prozent. BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang nannte am Montag in Berlin als Hauptgründe „Verwerfungen im Außenhandel“ mit dem Vereinigten Königreich oder den Vereinigten Staaten. Dies könne die deutsche Wirtschaft „gefährlich nahe“ an die Nulllinie bringen.

Die deutschen Exporte dürften mit einem Plus von 1,5 Prozent nur leicht zulegen. Dagegen blieben die Aussichten für die Binnenkonjunktur positiv. Der BDI bleibt aber noch optimistischer als zum Beispiel die Bundesregierung, die ihre Prognose auf 1,0 Prozent verringert hatte. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet, dass die deutsche Wirtschaftsleistung 2019 nur um 0,7 Prozent zulegt - das wäre halb so stark wie im vergangenen Jahr. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGIONEN & STANDORTE.

1000px 588px

Logistikregionen & Standorte, Verband – BDI


WEITERLESEN: