Die Brennstoffzellen-Version des Hino Profia soll auf eine Reichweite von 600 Kilometer kommen.

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Toyota-Konzern entwickelt neuen Brennstoffzellen-Lkw

Gemeinsam mit seiner Nutzfahrzeug-Tochter Hino Motors entwickelt der japanische Autobauer Toyota einen Brennstoffzellen-Lkw auf Basis des Hino Profia. Dabei kommt Technologie zum Einsatz, die Toyota für die nächste Generation der Mittelklassen-Limousine Mirai entwickelt hat.

Tokio. Zur Ergänzung seines Nutzfahrzeug-Portfolios will der Toyota-Konzern eine Brennstoffzellen-Variante des Hino Profia fertigen. Das Fahrgestell des Profia wurde laut Toyota-Mitteilung speziell für den Einsatz als Brennstoffzellenfahrzeug angepasst, weitere Details jedoch nicht genannt. „Umfassende Gewichteinsparungen“ sollen eine hohe Ladekapazität ermöglichen. Der knapp 12 Meter lange Profia soll dabei auf ein Gesamtgewicht von 25 Tonnen kommen.

Dank zwei Brennstoffzellen-Stacks, die primär für die nächste Generation des Toyota Mirai entwickelt wurden, soll die Reichweite voraussichtlich 600 Kilometer betragen. Angaben zur Leistung des BZ-Antriebs macht Toyota bisher nicht, es gibt auch bislang auch keine Daten zu Größe und Einbauposition des Wasserstoff-Tanks. Die Japaner hatten im letzten Herbst 2019 die zweite Generation des Mirai vorgestellt, dabei jedoch bislang wenig zur dessen Technik veröffentlicht.

Mit dem Brennstoffzellen-Lkw will der Toyota-Konzern ein Fahrzeug entwickeln, das „Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Praxisnutzen“ in Einklang bringe. Terminvorhersagen zu einer Serienproduktion wurden noch nicht genannt.(gv)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special TOYOTA NUTZFAHRZEUGE.

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