Blaulicht, Polizei

Durch den Betrug soll ein Steuerschaden im zweistelligen Millionenbereich entstanden sein (Symbolfoto)

©Gerhard Seybert/Adobe Stock

Am Rande: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tankbetrug

In Schleswig-Holstein soll Heizöl als Diesel verkauft worden sein, unter anderem auch an Speditionen, wodurch ein Schaden im zweistelligen Millionenbereich entstanden sein soll.

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Kiel. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch Tankbetrug mit Heizöl gegen einen Tanklager-Betriebsleiter und einen Mineralölhändler. Der Steuerschaden werde „deutlich im zweistelligen Millionenbereich“ vermutet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch, 15. Mai. „Das Ganze ist über einen langen Zeitraum gegangen.“ Den Männern wird vorgeworfen, über Jahre Heizöl als Diesel verkauft zu haben. Zuvor hatten Medien über den Fall berichtet.

Nach Recherchen des „NDR Schleswig-Holstein“ und von „Panorama 3“ soll der entstandene Steuerschaden 15 Millionen Euro betragen. Ein anonymer Tipp soll Ermittlungen des Zolls ausgelöst haben. Mutmaßlicher Tatort sei ein Tanklager in Kiel. Dort sollen die beiden mutmaßlichen Täter die Kennzeichnungsanlage so manipuliert haben, dass das Heizöl nicht als solches erkennbar war. Anschließend soll der Sprit dann als Diesel an Lohnunternehmer, Landwirte und Spediteure verkauft worden sein. (dpa)

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