Paketzusteller, Winter, Schnee

Weil er mit seinem Fahrzeug im Schnee stecken geblieben ist, lief der verzweifelte Paketzusteller zu Fuß zurück ins Tal (Symbolfoto)

©Halfpoint/Adobe Stock

Am Rande: Paketbote verirrt sich mit Weihnachtsgeschenken in alpine Höhen

Statt bei den Kunden im Tal sind in den oberbayerischen Alpen einige Weihnachtsgeschenke zeitweise auf mehr als 1000 Höhenmetern steckengeblieben, weil der Zusteller komplett vom Weg abkam.

Ramsau bei Berchtesgaden. Statt bei den Kunden im Tal sind in den oberbayerischen Alpen einige Weihnachtsgeschenke zeitweise auf mehr als 1000 Höhenmetern steckengeblieben. Ein 46 Jahre alter Paketbote verpasste in der Nähe von Ramsau bei Berchtesgaden (Landkreis Berchtesgadener Land) seine Zieladressen im Tal und verirrte sich auf eine schneebedeckte Forststraße in Richtung des Kleinen Watzmannes, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei schaffte er es mit seinem Transporter fast bis zum Fuß des Berges auf mehr als 1400 Metern Höhe.

Bei seiner Irrfahrt kam der Fahrer auf einem steilen Stück jedoch ins Rutschen und wurde nur von einem Schneehaufen am Wegesrand vor einem Absturz in den Wald bewahrt. „Völlig verzweifelt und hilflos“, so die Polizei, ließ der 46-Jährige am Dienstagnachmittag den Lieferwagen am Berg zurück und ging zu Fuß ins Tal zurück. Dort nahm ihn eine Polizeistreife auf. Ob dem Fahrer bei seiner Fahrt möglicherweise das Navi einen Streich spielte, ließ die Polizei offen. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

1000px 588px

KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste

WEITERLESEN: