Binnenschiff

Nicht nur die Folgen der Corona-Pandemie bereiten den Binnenschiffern Sorge

©Jochen Tack/dpa/picture-alliance

Warten auf das Fördergeld

Auch wenn die Binnenschiffer mit Mengenschwankungen umzugehen wissen: Corona und die Folgen nagen an der Substanz. Da würde ein Förderprogramm genau richtig kommen. Doch es stockt.

Schwierige Zeiten für die Binnenschifffahrt: Die Corona-Krise bekommt auch der nasse Verkehrsträger zu spüren. "Die Lage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert, nämlich stark eingetrübt", sagt Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB).

20 Prozent weniger Mengen

Wobei er dafür nicht die alleinige Schuld auf das Virus schieben will: "Schon vor der Krise, Ende 2019, hatte sich die Konjunktur spürbar abgeschwächt." Die derzeitigen Rückgänge im Vergleich zu 2019 beziffert er auf dem Rhein - dort finden 80 Prozent des Güterverkehrs auf Binnenwasserstraßen in Deutschland statt - auf etwa 20 Prozent. "Etwas besser sieht es im Kanalgebiet aus, wo auch kleinerer Schiffsraum zum Einsatz kommt", so Schwanen. Diese Einschätzung bestätigt Robert Spranzi, Vorstand der Deutschen Transport Genossenschaft Binnenschifffahrt (DTG). In der DTG sind Partikuliere…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Förderprogramme