Brexit, Flagge

Vorerst ist das Tuch zwischen Großbritannien und der Europäischen Union durch den Austritt der Briten erstmal zerschnitten

©egal /Getty Images /iStock

Speditionen stoßen an Grenzen

Auch wenn das ganz große Chaos bislang ausgeblieben ist: Der Austritt der Briten aus der EU schlägt tiefe Wunden im Warenverkehr. Wo es da nach 100 Tagen Brexit hakt - eine erste Bilanz.

Die Bilanz von Benjamin Nendel nach 100 Tagen Brexit ist ernüchternd: "Das Brexit-Chaos ist nicht besser geworden. Wir haben inzwischen nur mehr Routine, mit diesem Chaos umzugehen", formuliert er es. Nendel ist Disponent bei der Spedition HB Transport im fränkischen Röttenbach, die sich auf England-Transporte spezialisiert hat. Jede Woche fährt die Spedition mit 28 bis 30 eigenen Lkw Teil- und Komplettladungen von Bayern nach England und umgekehrt.

Fünfmal mehr Aufwand als vor dem Brexit

"Das große Problem ist der Zoll. Es gibt zwar vereinzelt gute britische Zollagenten. Die meisten sind aber eine Katastrophe, weil viele nicht geschult sind", schimpft Nendel. Konkret hake es derzeit an den LRN-Nummern, die es zur Aktivierung der T1-Papiere im britischen Zollsystem braucht. "Entweder ist die jeweilige LRN-Nummer nicht vollständig oder der Zoll akzeptiert sie nicht, weil sie angeblich…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND.

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Großbritannien und Irland, Zollrecht & Außenhandel