Welche Federung ist die passende für meinen Trailer?

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Ob auf der Straße oder abseits davon: Die Luftfederung ist bei Trailern heute Standard. Doch welche ist für den individuellen Transportzweck die richtige?
© Foto: BPW Bergische Achsen

Für viele Autofahrer gilt die Luftfederung als purer Luxus. Dabei reisen nicht nur Fahrer von Rolls Royce, Bentley oder Mercedes S-Klasse auf Luft, sondern auch Europaletten, Frischbeton oder Fischstäbchen. Als Schnittstelle zwischen Fahrwerk und Aufbau sorgt die Luftfederung für Fahrsicherheit bei jedem Beladungszustand, schont Fahrer, Transportgut, Fahrzeug, Reifen und auch die Straßen.

Die Höhenverstellung des Trailers durch Ablassen der Luft ermöglicht die flexible Anpassung an Laderampen. Die Luftfederung spielt eine zentrale Rolle bei der Achslaststeuerung, bis hin zum treibstoffsparenden Liften einzelner Achsen. So kommt jedes Transportgut sicher und unbeschadet ans Ziel, egal wie empfindlich oder tonnenschwer es ist.

Die Vielfalt an luftgefederten Fahrzeugtypen ist groß: Kipper, Kühlkoffer, Curtainsider, Tankaufbau oder Tieflader; kein Trailer ist wie der andere. Das macht die Konstruktion von Fahrwerken zu einer Herausforderung. Denn neben den jeweiligen Transportanforderungen erhöhen die individuellen Fahrzeugkonzepte die Komplexität und Variantenvielfalt. Gleichzeitig müssen sich Standardtrailer und Spezialfahrzeuge gleichermaßen effizient konstruieren, montieren, betreiben, warten und reparieren lassen. Was nach einer unlösbaren Herausforderung klingt, hat BPW intelligent gelöst. Ein modulares Konzept erlaubt nahezu unzählige Kombinationen von Achstypen und Achsanzahl, Luftfederungen, Fahrhöhen, Reifengrößen und anderen Parametern.

Die Kombinationsmöglichkeiten aller Fahrwerkselemente gehen rechnerisch in die Milliarden. Viele verblüfft, dass sich diese Variantenvielfalt durch nur drei verschiedene Fahrwerksysteme abbilden lässt. Eines davon, die BPW SL-Luftfederung, ist für schwere Fahrzeuge zwischen 12-14 Tonnen konzipiert, also für Spezialanwendungen wie beispielsweise im Bergbau. Für die gängigeren Achslasten zwischen 9 und 12 Tonnen gibt es zwei Luftfedertypen:

ECO Air

ECO Air ist die robuste Lösung für den On- und leichten Offroad-Einsatz und wurde für 9 Tonnen Achslast entwickelt – typisch für das Standardsegment, zu dem Curtainsider, Trocken- und Kühlkoffer, Kipper und Schubbodentrailer zählen. Alle Komponenten wurden auf minimales Gewicht und maximale Wartungsfreundlichkeit getrimmt – das spart im Dreiachser satte 27 Kilogramm. Ein zum Patent angemeldetes Laserverfahren ermöglicht es, die Luftfederung ECO Air an einen runden Achskörper zu klemmen. So ist sie nicht nur demontierbar, sondern kann durch austauschbare Einzelkomponenten auch bedarfsgerecht gewartet werden.

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BPW ECO Air – die 9t Luftfederung passt in jede Produktion und in jede Kalkulation.
© Foto: BPW Bergische Achsen

Airlight II

BPW Airlight II ist das Universaltalent, mit dem sich praktisch jede denkbare Konfiguration zwischen 9 und 12 Tonnen realisieren lässt: vom seriennahen Trailer bis zum maßgeschneiderten Spezialfahrzeug, von der Leichtbauweise bis zum schweren Offroad-Einsatz. Die Variantenvielfalt von Airlight II ist kaum zu überbieten: Ob Tank-/Silofahrzeug, Megatrailer, Wechselbrücke, Tieflader oder Fahrzeug- und Holztransporter. Und: Airlight II gibt es auch mit Leichtbaukomponenten (LightTube Lenkerfeder und Aluminium Nabe) für bis zu 96kg zusätzliche Nutzlast bei gewichtssensiblen Transporten. Damit ist Airlight II mit Leichtbauoptionen das leichteste Trailer-Fahrwerk im Markt.

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BPW Airlight II ist das Universal-Talent für 9-12t Anwendungen
© Foto: BPW Bergische Achsen

Im 9-Tonnen-Segment überschneiden sich beide Systeme. Deshalb stellt sich für Fahrzeugbetreiber mitunter die Frage, ob sie ihr neues Fahrzeug mit einem ECO Air oder Airlight II Fahrwerk bestellen sollen. Hier berät BPW gerne: Im persönlichen Gespräch werden Fuhrpark, Fahrprofile, die geplante Haltedauer des Fahrzeugs und persönliche Vorlieben gemeinsam analysiert. 


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