Bahnübergang, Güterzug

Gefahrenpunkt Nummer eins sind Bahnübergänge

©David Young/dpa/picture-alliance

Zahl der Bahnunfälle in Europa auf Rekordtief

Aus der Sicherheitsdatenbank des Internationalen Eisenbahnverbands UIC geht hervor, dass die Zahl der Unfallopfer im Schienenverkehr im Jahr 2018 weiter gesunken ist.

Paris. Die Bahn ist europaweit weiterhin das sicherste Landverkehrsmittel. Die Zahl der Unfallopfer im Schienenverkehr sank 2018 im Vergleich zu Vorjahr um 2 Prozent auf 1.746. Das geht aus dem Jahresbericht über Bahnunfälle in Europa hervor, den der Internationale Eisenbahnverband (UIC) jetzt veröffentlicht hat. Die Statistiker registrierten im vergangenen Jahr die niedrigste Unfallzahl seit Beginn der Unfalldatenerfassung in 2006. Als Gründe nannten sie Verbesserungsmaßnahmen in allen Bereichen des Bahnbetriebs.

Unfallursache Nummer eins ist laut dem Bericht unbefugtes Betreten von Bahnanlagen (74 Prozent). Weitere Gründe für Unfälle sind demnach Fahrzeuge (9 Prozent) und Fußgänger (6 Prozent), die an Bahnübergängen stören. Nur 7 Prozent der in der UIC-Sicherheitsdatenbank gespeicherten Unfälle gehen zulasten interner Ursachen und sind auf technisches, organisatorisches oder menschliches Versagen im Bahnsystem zurückzuführen. Weitere 2 Prozent der Unfälle entstanden aufgrund witterungs- oder umweltbedingter Einflüsse. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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