Köhlbrandbrücke

Die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen muss den großen 20.000-TEU-Schiffen weichen

©Axel Heimken/dpa/picture-alliance

Wirtschaftssenator erwägt Maut-Lösung für Köhlbrand-Querung

Wenn es nach Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch geht, könnte ein Tunnel oder eine Brücke als Ersatz für die Köhlbrandbrücke über eine Maut finanziert werden.

Hamburg. Das Nachfolgebauwerk für die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen soll möglicherweise über eine Maut mitfinanziert werden. Das gelte sowohl für eine neue Brücke als auch für einen Tunnel, der die 1974 eröffnete Köhlbrandbrücke ersetzen könnte, sagte der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) dem „Hamburger Abendblatt“.

Die Köhlbrandbrücke muss abgerissen werden, weil sie für die größten Schiffe der Welt zu niedrig ist und damit den Zugang zum modernsten Hamburger Containerterminal Altenwerder blockiert. Schiffe der Größenordnung um 20.000 Standardcontainer (TEU) Tragfähigkeit müssen daher an anderen Hamburger Terminals abgefertigt werden, die weniger effektiv und geeignet sind.

Gegenwärtig arbeitet die Hafenbehörde HPA an einer Konzeptstudie, die klären soll, ob eine neue Brücke oder ein Tunnel als Ersatz für die alte Köhlbrandbrücke geeigneter ist. Das Ergebnis soll im kommenden Monat vorliegen. Anschließend muss die Entscheidung für eine der beiden Varianten getroffen und die Finanzierung mit Hilfe des Bundes auf die Beine gestellt werden. Die neue Querung soll ungefähr 2030 zur Verfügung stehen. Die Köhlbrandbrücke überspannt den Köhlbrand, einen Seitenarm der Süderelbe, und ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Hafen für den An- und Abtransport der Container. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HAMBURG.

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