Stena, Fähre, Sassnitz

Die Fährschiffgesellschaft Stena verringert im Oktober und November die Abfahrten von Sassnitz nach Trelleborg

©Stefan Sauer/dpa/picture-alliance

Weniger Fähren von Sassnitz nach Schweden

Ein Grund für die geringeren Abfahrten ist, dass das Fährschiff andernorts mehr gebraucht wird. Es soll dafür vermehrt von Rostock aus fahren und Güter nach Skandinavien transportieren.

Sassnitz/Kiel. Die Fährreederei Stena Line dünnt ihren Fahrplan auf der Route von Sassnitz auf Rügen ins schwedische Trelleborg aus. Im Oktober sind noch elf Abfahrten geplant, im November nur sechs. Grund sei, dass das Fährschiff „Sassnitz“ wegen der höheren Nachfrage auf der Strecke Rostock-Trelleborg gebraucht werde, sagte Stena-Sprecher Martin Wahl am Dienstag. „Es ist ja schon immer so gewesen, dass im Winter und Herbst die Nachfrage nachlässt“, sagte er.

Stena sieht die beiden Routen nach Schweden als Teile eines Netzwerks, die sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen. Weil die Nachfrage des Frachtverkehrs in Rostock steigt, während die nach Personenverkehr in Sassnitz saisonbedingt sinkt, soll die „Sassnitz“ vermehrt aus Rostock fahren. Der Standort Sassnitz stehe aber nicht zur Debatte, sagte Wahl. Jährlich transportiere Stena 500.000 Passagiere auf der Route. In Rostock seien es weniger, dafür aber mehr Fracht, darunter auch Güterzüge. (ag)

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