20 Tonnen Käse verschwunden

14.07.2026 15:15 Uhr | Lesezeit: 1 min
Holzbrett mit Emmentaler und Messer
Einer bayerischen Käserei ist Emmentaler im Wert von 80.000 Euro abhanden gekommen (Symbolbild)
© Foto: putra/stock.adobe.com (generiert mit KI)

Auf dem Weg von Bayern nach Frankreich ist eine Lkw-Ladung Emmentaler verschwunden. Die Spedition hatte zuvor den Auftrag via Frachtenbörse an ein anderes Transportunternehmen vergeben.

20 Tonnen Emmentaler sind auf dem Transportweg von Bayern nach Frankreich verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, sollte die Lieferung von einer Käserei in Bayreuth aus nach Frankreich gehen. Eine Speditionsfirma habe für den Transport über ein Online-Portal ein anderes Transportunternehmen beauftragt. Ein Lkw sei auch zur Bayreuther Käserei gefahren und sei dort mit den 20 Tonnen Käse beladen worden, teilte die Polizei mit. Am Entladeort in Frankreich sei der Lkw jedoch nie angekommen. Der Schaden beträgt etwa 80.000 Euro.

Dass ganze Ladungen verschwinden, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Oft stecken so genannte Phantomfrachtführer dahinter. Sie geben sich als reale Frachtführer aus, übernehmen Ladungen und lassen die Ware verschwinden. Versicherer und Verbände warnen seit Monaten vor stark steigenden Schadensfällen und erheblichen finanziellen Risiken. 

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