20 Tonnen Emmentaler sind auf dem Transportweg von Bayern nach Frankreich verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, sollte die Lieferung von einer Käserei in Bayreuth aus nach Frankreich gehen. Eine Speditionsfirma habe für den Transport über ein Online-Portal ein anderes Transportunternehmen beauftragt. Ein Lkw sei auch zur Bayreuther Käserei gefahren und sei dort mit den 20 Tonnen Käse beladen worden, teilte die Polizei mit. Am Entladeort in Frankreich sei der Lkw jedoch nie angekommen. Der Schaden beträgt etwa 80.000 Euro.
Dass ganze Ladungen verschwinden, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Oft stecken so genannte Phantomfrachtführer dahinter. Sie geben sich als reale Frachtführer aus, übernehmen Ladungen und lassen die Ware verschwinden. Versicherer und Verbände warnen seit Monaten vor stark steigenden Schadensfällen und erheblichen finanziellen Risiken.