Lastenrad, Fahrrad

Empirische Analysen zur Nutzerakzeptanz und Bewertungen der Umweltwirkungen von Lastenrädern sind Kernelemente der wissenschaftlichen Begleitung durch das DLR

©Picture Alliance/dpa/Inga Kjer

Umweltministerium fördert Lastenrad-Test

Insgesamt 1,8 Millionen Euro stellt das Bundesumweltministerium für das dreijährige Projekt des DLR zur Verfügung. Interessierte Unternehmen können sich melden.

Berlin. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium aktuell das dreijährige Projekt „Lastenrad-Test“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 1,8 Millionen Euro. Das Mobilitätsprojekt soll nach Angaben des Ministeriums den Einsatz von Lastenrädern in der gewerblichen Nutzung stärken und so einen Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ziel des am 1. Januar 2017 gestarteten Projektes sei es, das Lastenrad als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekannt zu machen. „Damit leisten wir einen wichtigen Impuls zum Klimaschutz im Verkehrssektor“, erklärte Staatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch laut einer Pressemitteilung.

Interessierte Betriebe können sich melden

Das neue Projekt beinhaltet den Aufbau eines umfangreichen Lastenrad-Testangebots. Insgesamt sollen 150 unterschiedliche Lastenräder jeweils für bis zu drei Monate zum Test an Unternehmen ausgeliehen werden. Ab sofort werden dafür bundesweit bis zu 450 interessierte Betriebe gesucht.

Das DLR-Institut für Verkehrsforschung begleitet das Projekt wissenschaftlich. Hierzu führen die Verkehrsforscher während der gesamten Laufzeit Befragungen und Analysen zur Nutzerakzeptanz, Fahrzeugnutzung und zu den Klimaschutzeffekten durch.

Unternehmen, die an der Lastenrad-Nutzung interessiert sind, können sich per E-Mail melden unter: lastenrad@dlr.de (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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Lkw-Landverkehr & Stückgut, Lastenräder für Transport und Lager, Trends & Innovationen, Förderprogramme, Behörde – Bundesumweltministerium


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