Begründet wird die Nominierung mit der Verantwortung für eine Reihe vermeintlich kreativer Wortschöpfungen mit der der Postkonzern seine Umwelt beglückt habe: One stop shopping, Global mail, Mailing factory, Fulfilment, Stampit, Postage point, Freeway, Easytrade, Funcard mailing, Travel service, Speed booking, Post- und Sparcard. Zudem nenne er Paketgrößen small, medium, large und extra large und habe in Berlin ein Love letter building errichtet, so die weiteren Vorwürfe der Sprachhüter. Der Verein kämpft nach eigenen Angaben gegen die Vermischung von Deutsch und Englisch zum so genannten "Denglisch". Neben Zumwinkel wurden Uli Hoeneß, Geschäftsführer des FC Bayern München; Bärbel Höhn, Ministerin für Umwelt und Naturschutz in Nordrhein-Westfalen; Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Alexander Erdland, Vorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall nominiert.
Zumwinkel kann Sprachpanscher 2002 werden
Der Verein deutsche Sprache hat auf seiner Jahreshauptversammlung in Bautzen den Postchef Klaus Zumwinkel auf die Kandidatenliste für den "Sprachpanscher des Jahres 2002" gesetzt.