Nachdem jahrelang alle Regierungsversuche gescheitert sind, die russischen Zollgebühren wirklich für die Staatskasse zu vereinnahmen, deutet jetzt sich ein Reformdurchbruch an. Bereits in diesen Tagen soll es auf Grund von neuen, strikten Maßnahmen zum Kontentransfer der Zentralen und Nord-West-Zollverwaltungen in die Zentralbank kommen. Damit könnten bereits die Hälfte aller Zollgebühren im künftigen Haushalt fest eingeplant werden. Bislang verschwanden die Gelder größtenteils in mehr oder minder kriminellen Kanälen der russischen Bürokratie. Problematisch ist nun noch das interne Umrechnungsverfahren zwischen Devisen- und Rubelguthaben. Auf jeden Fall aber sollen laut Regierungsbeschluss zum 1. Januar 2001 sämtliche Zollkonten zur Zentralbank gehören. (jpd/vr)
Zentrale Kasse für Zollgebühren
Problematisch ist jetzt noch das interne Umrechnungsverfahren zwischen Devisen- und Rubelguthaben