Das niedersächsische Wirtschaftsministerium will die bundesweit geplante Lkw-Maut für den Autobahnausbau nutzen. Eine Modellrechnung für die Erweiterung der A 1 Hamburg-Bremen habe ergeben, dass eine Mischfinanzierung – halb privat, halb staatlich – rentabel sei, heißt es in einem Bericht des Ministeriums. Im Weser-Kurier hatte sich Wirtschaftsministerin Susanne Knorre (parteilos) für ein solches Mischkonzept ausgesprochen: "So könnten wir Engpässe schneller und billiger beseitigen", sagte sie. In die Modellrechnung fließen Lkw-Gebühren ein, die ab 2003 bundesweit eingeführt werden sollen. Bei 25 Pfennig Maut pro Kilometer sollen für die Strecke jährlich 80 Millionen Mark zusammenkommen. Nach Auffassung des Ministeriums sollten besonders Nutzer viel befahrener Straßen zahlen. (vr/dpa)
Wirtschaftsministerium: Lkw-Gebühr zum Autobahnbau nutzen
Für A 1 Hamburg-Bremen Mauteinnahmen von jährlich 80 Millionen Mark erwartet