Berlin. Ein Ende der Diskussion um den Einführungstermin der LKW-Maut fordern sechs Verbände der Wirtschaft und des Verkehrsgewerbes. Es müsse jetzt ein Termin festgelegt werden, der einen reibungslosen Maut-Start ermögliche, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung vom Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundvereinigung Deutscher Handelsverbände (BDH), des Bundesverbandes Möbelspedition (AMÖ), des Bundesverband Werkverkehr und Verlader (BWV), des Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) und des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Mit Blick auf bereits verplante Einnahmen dürften keine Termine genannt werden, die dann kurze Zeit später wieder in Frage gestellt werden müssten. Für die Wirtschaft sei die sich daraus ergebende Unsicherheit unerträglich. Kosten- und Preiskalkulationen könnten nicht ständig an die wechselnden Verlautbarungen der Bundesregierung angepasst werden. Die Verbände fordern, dass vor Einführung der Maut wesentliche Voraussetzungen erfüllt sein müssten. Unter anderem müssten genügend funktionsfähige On-Board-Units (OBUs) zur Verfügung stehen und die Alltagstauglichkeit aller Komponenten nachgewiesen worden sein. (vr/diwi)
Wirtschafts- und Verkehrsverbände fordern Ende der Mautdiskussion
Verbindlicher Mautstart könnte "unerträgliche" Unsicherheit beenden