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Willi Betz verkauft Kontraktlogistik-Tochter

Willi Betz will sich auf Osteuropa konzentrieren
© Foto: VR/Gregor Soller

Zwei Finanzinvestoren übernehmen LGI Logistics Group: Der bisherige LGI-Geschäftsführer Andreas Bunz verlässt Willi Betz und bleibt Unternehmenschef


Datum:
02.01.2012
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Reutlingen. Die Finanzinvestoren Kajo Neukirchen und M Cap Finance Mittelstandsfonds haben die Kontraktlogistikaktivitäten der Willi-Betz-Gruppe übernommen. Die Betz-Tochter LGI Logistics Group International (LGI) sei einer der zehn erfolgreichsten industriellen Kontraktlogistik-Anbieter Deutschlands, hieß es in einer Unternehmensmitteilung. „Mit der LGI haben wir in ein herausragendes Unternehmen mit starker Marktpräsenz in der Kontraktlogistik investiert", sagte Kajo Neukirchen. „Wir sehen langfristig noch viel Potenzial, das wir durch die Ausweitung der Dienstleistungen auf neue Branchen und Regionen gemeinsam heben wollen."

Der bisherige LGI-Chef und Mitglied der Betz-Geschäftsleitung Andreas Bunz wird vorerst weiterhin Geschäftsführer des Kontraktlogistikspezialisten bleiben. Damit verlässt er die Willi-Betz-Gruppe. Über Kaufpreis und Besitzanteile haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Die Willi-Betz-Gruppe will sich mit dem Verkauf nach eigenen Angaben verstärkt auf das Kerngeschäft der Speditions- und Transportdienstleistungen konzentrieren. Wolfgang Bisinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Speditionssparte Willi Betz, sagte: „Die LGI hat eine exzellente Marktpräsenz im Logistikbereich mit nachhaltigem Potential zur internationalen Expansion. Der Fokus von Willi Betz liegt aber im Ausbau der Transport- und Speditions-Aktivitäten in Ost-Europa, die wir nun stärker denn je verfolgen wollen." Bisinger weiter: „Die Kontraktlogistik bietet hierzu aktuell wenige Synergien, die einen Verbleib dieser Sparte in der Unternehmensgruppe rechtfertigen würden." LGI war demnach bereits zuvor eigenständiges Unternehmen ohne enge Verzahnung mit den anderen Sparten der Speditionsgruppe. Erst im Dezember 2010 hatte Willi Betz in einer Umstrukturierung die Speditionsaktivitäten im Bereich Gebietsspedition, Nahverkehrs- und Werksversorgung der Betz International in LGI integriert.

LGI beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 1900 Mitarbeiter an 29 Standorten in Europa. Die aus einem Outsourcing von Hewlett Packard Deutschland im Jahr 1995 gegründete LGI hat ihren Hauptsitz in Böblingen und war bis zur Übernahme durch Kajo Neukirchen und M Cap Finance hundertprozentige Tochter der Willi-Betz-Unternehmensgruppe. (sb) 

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