Wiesbaden. Die Zahl der Insolvenzen in Speditionsunternehmen hat in den ersten 11 Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent abgenommen. Das meldet das Statistische Bundesamt. Insgesamt meldeten 317 Unternehmen Insolvenz an. Von dem Verfahren betroffen waren insgesamt 2.861 Beschäftigte Verfahren. Die ausstehenden Forderungen betrugen insgesamt 178,4 Millionen Euro.
Auch die Insolvenzrate im gewerblichen Güterkraftverkehr inklusive Umzugstransporte ging von Januar bis November 2013 leicht um 1,6 Prozent zurück. Betroffen waren 804 Unternehmen mit 5.660 Mitarbeiter. Die voraussichtlichen Forderungen ihrer Gläubiger betrugen 246,2 Millionen Euro.
Durchatmen auch in der KEP-Branche: 320 Kurier-, Express- und Postdienste mussten aufgeben, 8,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 879 Mitarbeiter waren betroffen, die angemeldeten Forderungen betragen voraussichtlich 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft meldeten die Insolvenzgerichte von Januar bis November 2013 8,4 Prozent weniger Insolvenzverfahren gegenüber dem Vorjahreszeitraum. (hel)