UMTS (Universal Mobile Telecommunication Systems) bietet eine deutlich höhere Datenübertragungsrate als herkömmlich Mobilfunksysteme. Derzeit beginnt T-Mobile in Deutschland ein UMTS-Netz aufzubauen, das bis zum Jahresende schon in rund 20 Städten zur Verfügung stehen soll. Ein flächendeckender Ausbau ist geplant. Im vorderen Teil des Wagens können Fahrer und Beifahrer auf ein Navigationssystem zugreifen, das zur Zielführung aktuelle, via UMTS bereitgestellte kartografische Daten liefert. Darüber hinaus werden fahrtbezogene Informationen wie der Zugriff auf Verkehrslagekameras und teilweise videogestützte streckenbezogene Dienste angeboten. Die Inhalte werden mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 128 Kilobit pro Sekunde in das Testfahrzeug übertragen. Über in den Vordersitzen eingebaute Terminals können die Passagiere im Fond unterwegs Mobile Office-Anwendungen nutzen: So lassen sich beispielsweise direkte Verbindungen zu Firmennetzen (Intranets) herstellen. Die schnelle Kommunikation im UMTS-Netz ermöglicht außerdem den Versand und Empfang von E-Mails, den Zugriff auf Internetinhalte und sogar Videokonferenzen.
Weltpremiere: UMTS im Auto
Erstmals wurde in einem Testfahrzeug ein Mobilfunksystem nach dem neuen Standard UMTS installiert.