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Weiterhin starke Nachfrage bei Luftfracht

Die Nachfrage nach Luftfracht nimmt weiter zu
© Foto: Lufthansa/Werner Krüger

Nachfrage im Frachtverkehr legt im Juli um 22,7 Prozent zu / Europa ist Schlusslicht beim Wachstum


Datum:
25.08.2010
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Genf. Die starke Nachfrage in der internationalen Luftverkehrsbranche setzte sich im Juli 2010 im Passagier- und Frachtbereich fort. Das ist das Ergebnis der Verkehrszahlen für den Monat Juli, welche die Internationale Air Transport Association (Iata) heute vorgelegt hat. Gemäß der Statistik hat im Frachtverkehr verglichen mit dem Vorjahresmonat die Nachfrage um 22,7 Prozent zugelegt.

Das Wachstum im Juli 2010 fiel im Vergleich zum Vormonat etwas geringer aus, in welchem der Frachtverkehr um 26,6 Prozent zulegte. Die Verlangsamung ist nach Iata-Angaben darauf zurückzuführen, dass im Jahresvergleich im Juli 2009 die wirtschaftliche Erholung bereits eingesetzt hatte. Saisonbereinigt war das Wachstum im Juli 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar stärker als im Juni dieses Jahres.

„Die Nachfrage stieg schneller als ursprünglich erwartet. Blicken wir jedoch in Richtung Jahresende, erkennen wir, dass sich das Tempo des Aufschwungs weiter verlangsamen wird", sagte Giovanni Bisignani, Director General und CEO der Iata. So beobachtet die Iata eine generelle Verlangsamung des Aufschwungs. In der zweiten Jahreshälfte 2009 betrug die Nachfrage 12 Prozent im Passagier- und 28 Prozent im Frachtverkehr. Von Januar bis Juli 2010 fiel die Wachstumsrate auf 8 Prozent im Passagierverkehr und 17 Prozent in der Luftfracht zurück. Dies ist dennoch weit über dem durchschnittlichen Wachstum der Luftfahrtbranche, welches sechs Prozent beträgt.

Trotz wirtschaftlicher Erholung sei die Arbeitslosigkeit hoch und Konsumenten besonders in Nordamerika und Europa zurückhaltend bei Ihren Ausgaben. „Dies wirkt sich unmittelbar auf Privat- und Urlaubsreisen und den Frachtverkehr aus. Nach einem Schub im Cargo-Geschäft wird das weitere Wachstum von den Ausgaben der Konsumenten abhängen, welche aktuell noch gering sind", analysierte Bisignani. (sb) 

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