Wechsel an der Dekra-Spitze

08.12.2005 13:59 Uhr

Gerhard Zeidler übernimmt Vorsitz im Präsidialrat und Klaus Schmidt wird Vorstandsvorsitzender des Dekra e.V. / Sachverständigenorganisation legt beim Umsatz um rund 20 Prozent zu

Stuttgart. Das Präsidium des Dekra e.V. und der Aufsichtsrat der Dekra AG haben Personalentscheidungen für die Spitze der Sachverständigenorganisation getroffen. Danach übernimmt Professor Gerhard Zeidler, 69, mit Wirkung zum 1. Januar 2006 die Präsidentschaft im Präsidialrat des Dekra e.V. Zeidler, langjähriger Vorstandsvorsitzende von Dekra e.V. und Dekra AG, folgt Professor Gerhard Häussler, 71, der das Amt aus Altersgründen abgibt. Ebenfalls zum 1. Januar 2006 übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Dekra AG, Klaus Schmidt, 47, in Personalunion den Vorstandsvorsitz des Dekra e.V. Gleichzeitig rückt Roland Gerdon, 44, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Dekra AG in den Vorstand der Dekra e.V. auf. Die international tätige Sachverständigenorganisation hat zu dem gestern die vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2005 mitgeteilt. Danach legte das Unternehmen um circa 20 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro zu. Das laut Dekra hervorragende Ergebnis des Vorjahrs von 24 Millionen Euro werde voraussichtlich um rund 40 Prozent übertroffen. Aufgrund der europaweiten Expansion des Konzerns sei die Mitarbeiterzahl um etwa 3500 auf nunmehr rund 15.000 gestiegen. „Unsere Expansionsstrategie, insbesondere in Europa, hat sich als richtig erwiesen“, sagte Gerhard Zeidler gestern vor Journalisten in Stuttgart. Im Fahrzeugprüfgeschäft habe man die europäische Marktführerschaft ausbauen können. Zeidler verwies besonders auf die Engagements in Frankreich und ergänzte: „Überproportional gewachsen sind wie zudem im europäischen Industrie-Prüfgeschäft. Mit unseren integrierten Personaldienstleistungen sind wir europaweit ebenfalls auf Wachstumskurs.“ In den vergangenen zwei Jahren habe sich Dekra intern und extern vollkommen neu aufgestellt, so Klaus Schmidt. „Neben der Steigerung der Ertragskraft durch erfolgreiche Effizienzsteigerungsmaßnahmen steht das profitable Wachstum des operativen Geschäfts an oberster Stelle.“ (tbu)

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