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Wasserstoff: Bayern startet neuen Förderaufruf

29.05.2024 15:38 Uhr | Lesezeit: 3 min
Wasserstoff-Tankstelle mit Lkw
Seit dem ersten Förderaufruf wurden laut Ministerium 23 Förderbescheide für Tankstellen in Bayern ausgestellt
© Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ picture alliance

Mit einem Landes-Fördergramm will Bayern den Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes unterstützen, Kritik übt man in München an der Förderpraxis des Bundes.

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Das Bayerische Förderprogramm zum Aufbau einer Wasserstofftankstelleninfrastruktur geht nach Angaben des Landeswirtschaftsministeriums am 3. Juni in eine neue Runde. Projektskizzen können bis 15. Juli 2024 eingereicht werden. Seit dem ersten Förderaufruf im März 2022 seien inzwischen 23 Förderbescheide für Tankstellen in Bayern ausgestellt worden. Die ersten drei Tankstellen seien in Betrieb, weitere würden in Kürze folgen, so das Ministerium am Mittwoch, 29. Mai.

„Nur wenn der Treibstoff in der Fläche zur Verfügung steht, werden auch Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb gekauft. Dieses Henne-Ei-Problem kennen wir bereits aus der Elektromobilität. Mit unserem Förderprogramm gehen wir das an. Die Nachfrage gibt uns Recht: Alle drei bisherigen Förderaufrufe 2022 und 2023 waren stark überzeichnet“, sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

Gleichzeitig kritisierte Aiwanger, dass der Bund Förderprogramme im Wasserstoffbereich ausgesetzt hat. Besonders betroffen ist laut Aiwanger dabei der Nutzfahrzeugbereich. „Viele Betriebe haben mit dem Geld vom Bund gerechnet und sind in Vorleistung gegangen“, sagte Aiwanger. Er forderte die Bundesregierung daher auf, die entsprechenden Förderprogramme weiterzuführen, denn: „Genau das hat der Bund in der Fortschreibung der nationalen Wasserstoffstrategie angekündigt – und muss jetzt liefern.“

Die Errichtung öffentlicher Tankstellen wird laut Ministerium mit bis zu 90 Prozent, die von betriebsinternen Tankstellen mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten unterstützt. Der Freistaat hatte ein solches Förderprogramm bereits im Oktober 2020 aufgelegt, so das Ministerium von Hubert Aiwanger.

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