KI im Transportgeschäft: Wie viel Entscheidung geben Unternehmen ab?

18.06.2026 11:21 Uhr
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Eva Hassa, Redakteurin
© Foto: Jan Scheutzow/ VerkehrsRundschau

Im ÖPNV lässt sich so einiges über Menschen lernen. So saßen unlängst zwei Anfang-20-Jährige in der Münchner S-Bahn über einen Arbeitsvertrag gebeugt und rätselten über den Unterschied von "Feiertag" und "Werktag". Ihre Lösung? "Ich frage mal schnell ChatGPT."

Dazu passt, dass sich laut der jüngsten Bitkom-Umfrage schon heute mehr als jeder Vierte vorstellen kann, einer KI den Großteil der eigenen Finanzentscheidungen zu überlassen.

Kurz: Wird es dem Menschen einfach gemacht, wird er diese Möglichkeit auch nutzen. Weil es bequem ist. Was überlebenstechnisch auch berechtigt ist, weil sich so eigene Ressourcen schonen lassen. Das war in der Menschheitsgeschichte immer schon so. Sonst hätten sich technische Innovationen nie durchgesetzt.

Was das mit dem Transportgeschäft zu tun hat? Sehr viel! Denn dort übertrumpfen sich derzeit die Frachtenbörsen und Ausschreibungsplattformen beim Thema KI, um Transportunternehmen und ihre Mitarbeiter dabei zu unterstützen, noch effi­zienter zu werden. So übernehmen KI-Funktionen für die Nutzer mittlerweile sogar die Preisgestaltung (siehe Seite 14).

Natürlich macht die KI nur Vorschläge. Akzeptieren müssen sie…

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