Vorläufige Einigung bei Spediteurskommission

02.03.2009 17:50 Uhr
Containerfrachter
Abschaffung der Spediteurskommission durch Hapag-Lloyd ist umstritten (Bild: Arndt)
© Foto: Arndt

Eine Lösung für die Zukunft ist in Planung

Hamburg. Die Reederei Hapag-Lloyd zahlt Spediteuren die so genannte Spediteurskommission, die durchschnittlich bei 2,5 Prozent der Frachtrate liegt, unverändert bis Jahresende weiter. Danach wolle man Gespräche über eine neue zukunftsfähige Lösung führen, teilten der Verein der Hamburger Spediteure (VHSp), der Verein der Bremer Spediteure (VBSp) und Hapag-Lloyd in einer gemeinsamen Erklärung mit. Hapag-Lloyd hatte Mitte Februar angekündigt, die Spediteurskommission ganz zu streichen, was laut eines Sprechers des VHSp zu „zahlreichen und deutlichen“ Reaktionen bei den Mitgliedern geführt habe. Hapag-Lloyd begründete gegenüber der VerkehrsRundschau den Vorstoß damit, dass die Kommissionen Bestandteil der Konferenzregeln waren und seit Abschaffung der Linienkonferenzen im letzten Jahr nicht mehr zeitgemäß seien. Kommissionen seien seitdem ebenso wie die Frachtraten Gegenstand individueller Verhandlungen. (diwi)

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