. Innerhalb der kommenden 15 Monate wollen die italienische Autostrade und das österreichische Technologieunternehmen Kapsch alle Voraussetzungen für die Lkw-Maut in Österreich schaffen. Der Start könnte daher auf Oktober 2003 vorverlegt werden. Die Eile bringt dem Mautbetreiber laut Vertrag zusätzliches Geld von der Autobahngesellschaft Asfinag. Bis dahin müssen alle österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen mit insgesamt 800 Maut-Kontrollstellen ausgerüstet sein. 100 dieser Über-Kopf-Balken werden zusätzlich zur Maut-Elektronik mit Videokameras zur Identifizierung von Maut-Sündern bestückt. Zur Abbuchung der Maut benötigt jeder Lkw eine On-Board-Unit (OBU). Die Geräte werden fünf Euro kosten und vier Monate vor dem Start inner- und außerhalb Österreichs erhältlich sein. Die Zahlung kann über ein Konto oder Aufladung der OBU erfolgen. (vr/rv)
Vorbereitung für Österreich-Maut wird beschleunigt
Vorgezogener Mautstart ließe beim Mautbetreiber die Kasse klingeln