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Verlader zeigen Akzeptanz für einen Rampenkodex

29.11.2013 10:18 Uhr
Verlader zeigen Akzeptanz für einen Rampenkodex
Regelungen zum Standgeld stehen bei den Logistikdienstleistern ganz oben, wenn es um Mindeststandards in einem Rampenkodex geht
© Foto: VR/Grafik: A. Wallnöfer

Welche Inhalte ein solcher Rampenkodex aus Sicht der Transportdienstleister und der Verlader beinhalten sollte, hat eine Exklusivumfrage der VerkehrsRundschau und von Bearingpoint ergeben.

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München. Immerhin 67,5 Prozent der Verlader könnten sich unter gewissen Umständen vorstellen, einen Rampenkodex einzuführen. Das hat eine Exklusivumfrage der VerkehrsRundschau (VR) und der Unternehmensberatung Bearingpoint ergeben. Allerdings würden nur 11,7 Prozent der Verlader diesen Schritt machen, wenn er gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben wäre. 31,2 Prozent sehen als Voraussetzung dafür eine Empfehlung der Verbände beider Parteien an. Freiwillig würden einen solchen Kodex jeder vierte Verlader eingehen.

Die Transportdienstleister hingegen äußern sich skeptisch, dass die Verlader einen solchen Rampenkodex umsetzen werden: Nur 19,0 Prozent halten dies für wahrscheinlich. Die Mehrheit (50,5 Prozent) glaubt nicht daran, während sich 30,5 Prozent nicht festlegen können/wollen.

Ob ein solcher Rampenkodex vorstellbar wäre, ist die eine Frage. Nicht minder wichtig: Was sollte ein solcher Kodex regeln? Auch dazu haben die VR und Bearingpoint die Dienstleister und Verlader befragt. Von den Dienstleistern wird am häufigsten eine Regelung zum Standgeld gefordert (74,2 Prozent). Unter den Verladern sehen dies nur 56,3 Prozent als erforderlich an. Auf Platz zwei der Wunschliste der Dienstleister steht die Informationspflicht des Empfängers an den Fahrer über die voraussichtliche Wartezeit an der Rampe (71,0 Prozent) vor Regelungen, die das Einhalten der Ruhezeiten des Fahrers ermöglichen (64,2 Prozent).

Bei den Verladern wird am häufigsten die Informationspflicht der Spedition genannt, den Warenempfänger über Verspätungen zu informieren (60,6 Prozent). Dahinter folgt die Forderung nach einer Regelung über die Zuständigkeit der Be- und Entladung (57,1 Prozent) vor einer Regelung zum Standgeld (56,3 Prozent).

Auffällig bei den Ergebnissen war, dass deutlich mehr Dienstleister als Verlader Regeln festzurren wollen in einem solchen Kodex. Ein Zeichen dafür, dass die Verlader möglichst viele Abläufe keiner festen Regelung unterwerfen wollen.

Wie die verschiedenen Verbandsvertreter die Probleme an den Rampen und deren Chancen auf eine Lösung beurteilen, können Sie in der Titelgeschichte der aktuellen VerkehrsRundschau VR 48/2013, Seite 22, nachlesen.
Zum E-Paper: www.verkehrsrundschau.de/epaper

Einen Kommentar zum Thema lesen Sie unter diesem Link:
http://www.verkehrsrundschau.de/verbesserungen-an-der-rampe-sind-ein-muehsamer-weg-1309772.html

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