Göteborg. Von Januar bis Juli 2003 lieferte AB Volvo insgesamt 86.090 Fahrzeuge der Marken Mack, Renault und Volvo aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von vier Prozent. Allein im Juli sank die Auslieferung um 18 Prozent verglichen mit dem Vorjahr 2002. In Europa beliefen sich die Auslieferungen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres auf 53.277 Einheiten. Das sind drei Prozent weniger als noch bis Ende Juli in 2002. Während der Absatz in Westeuropa um fünf Prozent auf 48.064 Stück sank, konnten in Osteuropa insgesamt 5.213 Lkw verkauft werden, was einem Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ähnlich wie in Europa reagierte auch der nordamerikanische Markt und nahm in dieser Zeitspanne weniger Fahrzeuge auf als noch im Vorjahr. Insgesamt konnten die drei eigenständigen Lkw-Bereiche von Volvo dort 18.372 Einheiten verkaufen – 14 Prozent weniger als noch im gleichen Zeitraum 2002. Anders verlief für Volvo die Absatzentwicklung in Südamerika. Hier konnte das Vorjahresergebnis von fast 3.000 ausgelieferten Fahrzeugen bestätigt werden. In Asien hingegen zeichnet sich ein Boom im Nutzfahrzeugbereich ab. Mit weit über 7.000 Auslieferungen in den ersten sieben Monaten ließ sich die Zahl der Neufahrzeuge von Volvo in dieser Region der Erde fast verdoppeln. "Der Auftragseingang im Lastwagengeschäft für den Juli 2003 untermauert allerdings die etwas positivere Einschätzung der Marktentwicklung sowohl in Europa als auch in Nordamerika", unterstreicht Konzernchef Leif Johansson. Auf Zwölfmonatsbasis sind die Aufträge für Lastwagen im Jahresvergleich jedoch um sechs Prozent zurück-gegangen – in Europa um elf und in Nordamerika um zwölf Prozent. (vr/awa)
Verhaltenes Lkw-Geschäft bei Volvo
In Westeuropa sank der Absatz um fünf Prozent