EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio unterzeichnete am 27. Februar in Brüssel die Vereinbarung über den Ausbau des Donau-Korridors. Vor hochrangigen Vertretern der zehn Anrainerstaaten würdigte sie die Schaffung gesamteuropäischer Verkehrswege "am Vorabend der EU-Erweiterung". Nun seien alle Voraussetzungen für gemeinsame Anstrengungen gegeben, sagte die Kommissarin. Vor allem müsse die Donau bei Novi Sad schiffbar gemacht werden. Dafür übernehme die EU-Kommission mit 22 Millionen Euro 85 Prozent der Investitionen. Der Ausbau des Verkehrskorridors VII und weiterer neun Europa-Kerntrassen war 1997 von der paneuropäischen Verkehrskonferenz in Helsinki beschlossen worden. Der Donau-Korridor verbindet über 2415 Kilometer Deutschland, Österreich, Ungarn, die Slowakei, Kroatien, Jugoslawien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine. Er umfasst den Flussverlauf und den Donau-Schwarzmeer-Kanal mit 44 Binnen- und Seehäfen. (vr/dw)
Vereinbarung zum Donau-Korridor unter Dach und Fach
EU-Kommission übernimmt 22 Millionen Euro