Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Verhandlungen für die Beschäftigten des Hamburger Verkehrs- und Speditionsgewerbes unterbrochen. Das Arbeitgeberangebot in den aktuellen Tarifverhandlungen sei unzureichend, teilte ver.di am Freitag in Hamburg mit. Die Verhandlungen seien unter-, aber nicht abgebrochen worden. Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, die Arbeitgeber bieten 1,8 Prozent für Angestellte und je 1,5 Prozent in diesem und nächsten Jahr für gewerbliche Arbeitnehmer. Im Tarifgebiet Berlin und Brandenburg erzielten ver.di und der Verband der Spediteure gestern eine Einiguung. Danach bekommen die rund 6000 Beschäftigten rückwirkend zum 1. April 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zugleich wurde vereinbart, die Ost-Einkommen in Berlin zum April 2003 auf das West-Niveau anzuheben. Bislang erhielten die Speditionsbeschäftigten im Berliner Osten 95 Prozent des West-Lohns. (vr/dpa)
ver.di unterbricht Verhandlungen mit Hamburger Spediteuren
2,6 Prozent mehr für Beschäftigte in Berlin und Brandenburg