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Ver.di und Luftsicherheits-Verband verhandeln weiter

Um ihre Forderung nach mehr Geld zu unterstreichen, schließt die Arbeitnehmerseite auch weitere Warnstreiks nicht aus
© Foto: Hendrik Schmidt/dpa/picture-alliance

Auch die dritte Verhandlungsrunde brachte keine Einigung für einen neuen Tarifvertrag zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Bereich der Luftsicherheit. Neue Warnstreiks zur Durchsetzung einer Einigung sind möglich.


Datum:
03.03.2022
Autor:
Janis Leonhardt/Stefanie Schuhmacher/dpa
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Berlin. Es war die dritte Verhandlungsrunde, in der sich die Gewerkschaft Ver.di und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen nicht auf einen Tarifvertrag einigen konnten. Die Verhandlungen gehen weiter. Ver.di schließt nicht aus, wie bereits in der letzten Woche zu Wanrstreiks aufzurufen, um eine Einigung mit der Arbeitgeberseite durchzusetzen.

Löhne erhöhen und angleichen

Die aktuelle Tarifrunde betrifft 25.000 Sicherheitskräfte am Flughafen. Ver.di fordert von den Arbeitgebern, die Stundenlöhne um mindestens einen Euro zu erhöhen. Des Weiteren sollen die Gehälter der Gepäck- und Personalkontrolleure das Niveau der Beschäftigten bei der Passagierkontrolle erreichen. Beschäftigte in der Flugzeugbewachung und der Bordkartenkontrolle sollen bundesweit einheitlich bezahlt werden. Laut Ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper gab es beim letzten Tarifabschluss einen Zusatz, der die Verhandlung einer zügigen Angleichung für die aktuelle Runde festlegte.

Annäherung oder Warnstreiks

Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen repräsentiert in der Verhandlung die Arbeitgeberseite. Er schätzte ein, dass die Vorstellungen zu einem Tarifvertrag noch weit auseinanderliegen, dennoch sprach der Verband auch von Annäherungen. Ver.di verweist in der Diskussion um die Gehälter auf die momentanen Preisentwicklungen.

Ver.di strebt einen Tarifvertrag mit zwölf Monaten Laufzeit an. Am 16. und 17. März werden die Verhandlungen fortgesetzt. Bis zu einer Einigung sind Warnstreiks des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen nicht ausgeschlossen. (jl/ste/dpa)

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