Duisburg. Der Duisburger Hafen hat am 11. September das DIT Duisburg Intermodal Terminal eröffnet. Das trimodale Terminal ist nach Angaben der Duisburg Hafen AG auf eine Endkapazität von 400.000 TEU angelegt und macht das Logistikzentrum Logport auf dem Gelände des ehemaligen Krupp-Hütenwerks in Duisburg-Rheinhausen "zu einer verkehrsträgerübergreifenden Schnittstelle für den Containerumschlag zwischen den Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland." Der Hafen dokumentiere damit seine Bedeutung als "internationaler Logistikstandort von hoher Attraktivität" und fördere die Verlagerung von Verkehren auf Wasser und Schiene.
Das Terminal liegt direkt am Rhein mit Anschluss an das mitteleuropäische Kanalsystem und im Schittpunkt von fünf Autobahnen. Durch Güterzugrelationen ist Duisburg außerdem mit 20 nationalen und 50 internationelen Zielen verbunden. Im Umkreis von 150 Kilometern "leben und arbeiten mehr als 30 Millionen Menschen". In Logport niedergelassen, haben sich laut Mitteilung bereits die japanische NYK-Gruppe mit ihrer Deutschland-Zentrale, die britische P&O-Gruppe und der Schweizer Logistikdienstleister Kühne&Nagel. Rhenus un Geodies planten den Bau von "bedeutenden" Kontraktlogistik-Terminals.
Betrieben wird das DIT Duisburg Intermodal Terminal von einer geichnamigen Gesellschaft, an der die P&O-Gruppe und die Rhenus-Gruppe mit jeweils 37,5 Prozent und die Duisburger Hafen AG mit 25 Prozent beteiligt sind. (vr/jk)