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Transport Market Monitor: Transportpreise ziehen an

Die europäischen Transportunternehmen sind nach der Krise offenbar wieder gut ausgelastet
© Foto: Jakob Gruber/dpa/picture-alliance

Die Straßentransportkapazität auf dem europäischen Spotmarkt ist im Mai 2021 einmal mehr zurückgegangen, meldet Transporeon auf Basis seines Transport Market Monitors (TMM). Eine umgekehrte Entwicklung lässt sich bei den Transportpreisen beobachten.


Datum:
09.06.2021
Autor:
Mareike Haus
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Ulm. Während die Straßentransportkapazität auf dem Spotmarkt anhaltend knapper wird, haben die Transportpreise zuletzt noch einmal deutlich angezogen. Dies ist die Quintessenz des aktuellen Transport Market Monitors (TMM), den die Transportplattform Transporeon erhebt. Demnach hat der Index für Straßentransportkapazität auf dem europäischen Spotmarkt im Mai 2021 seinen bereits seit März anhaltende Abwärtstrend fortgesetzt und steht jetzt auf seinem Dreijahrestief. Im Mai 2021 stand laut TMM mit 74,7 Indexpunkten 11,3 Prozent weniger Kapazität zur Verfügung als im Vormonat. Bezogen auf den Mai 2020 hat sich die verfügbare Kapazität auf dem Spotmarkt sogar um 58,4 Prozent verringert. 

Transportpreise auf Dreijahreshoch

Eine umgekehrte Entwicklung lässt sich dagegen bei den Transportpreisen beobachten. Diese steigen bereits seit März 2021 und befanden sich im Mai 2021 mit 113,5 Indexpunkten auf einem Dreijahreshoch. Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Transportpreise im Mai 2021 um 8,4 Prozent. Bezogen auf den Vorjahresmonat beträgt die Steigerung 28,0 Prozent.

Gute Auftragslage für Spediteure

„Am Straßentransportmarkt zeigt sich die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie. Niedrige Transportkapazitäten und steigende Preise sind die Folge einer guten Auftragslage seitens der Spediteure“, kommentiert Nikolay Pargov, Executive Director Freight Procurement & Audit bei Transporeon, die Ergebnisse. Gleichzeitig sei eine weitere Normalisierung auf der Strecke zwischen Frankreich und Großbritannien zu beobachten. „Die Effekte des Brexits sind kaum noch messbar“, so Pargov. (mh)

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