Berlin. Im Streit um die Zukunft von bundesweit sechs Bahnwerken hat die Bahn-Gewerkschaft Transnet die Einsetzung eines Vermittlers vorgeschlagen. In Schreiben an Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) und Bahnchef Hartmut Mehdorn verlangte der Gewerkschaftsvorsitzende Norbert Hansen am Freitag, die geplante Schließung der Werke mit insgesamt 2400 Beschäftigten abzuwenden. Dies könne durch neue Ausschreibungen oder die Übernahme der Werke durch Investoren geschehen. Konkret geht es um Werke in Blankenburg, Chemnitz, Delitzsch und Zwickau sowie Opladen in Nordrhein-Westfalen und Nürnberg. (vr/dpa)
Transnet schlägt Vermittler für Standortsicherung vor
Gewerkschaft hofft auf Investoren zur Übernahme der bedrohten Werke