Athen. Die griechische Bahngesellschaft Trainose wird künftig alle über den griechischen Hafen Piräus umgeschlagenen Container der chinesischen Reederei Cosco in das europäische Hinterland fahren. Dazu wurde ein entsprechendes Abkommen zwischen Cosco und Trainose unterzeichnet. Mit dem Abkommen eröffnen sich für Trainose „unbeschränkte Möglichkeiten“ in der Zusammenarbeit mit Cosco, zeigt sich Athanasios Ziliaskopoulos, CEO der Bahngesellschaft zufrieden. Cosco ist vor fünf Jahren in Piräus in die Bewirtschaftung des dortigen Containerterminals II eingestiegen und hat sich eine Konzession für 35 Jahre gesichert, wobei pro Jahr 100 Millionen Euro für die Pacht in die Hafenkasse kommen. Im Vorjahr hat Cosco neben Terminal II den Terminal III errichtet und so seine strategische Position in Griechenlands Haupthafen gesichert. Über Piräus wurden im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. (mf)
Trainose fährt für Cosco in das Hinterland
Die griechische Bahngesellschaft transportiert für die chinesische Reederei Cosco Container aus dem Hafen Piräus ins Hinterland.