Neu-Isenburg. Die auf Eil- und Sondertransporte spezialisierte Time:matters GmbH hat zwei Frachter vom Typ Fokker 50 für Dauereinsätze geleast. Sie lösen zwei kleinere Saab 340 ab, die im Auftrag von Time:matters seit einem Jahr exklusiv genutzt wurden. Grund für die Umstellung auf die größeren Fokker-Frachter ist der gewachsene Umsatz der Beteiligungstochter (48 Prozent) der Lufthansa Cargo im Geschäftsfeld der Ersatzteil- und Komponentenzustellung. Es handelt sich um Sendungen, die dauerhaft durchgefürt werden und die auf Einzelkunden individuell zugeschnitten sind. Ziel der im Nachtsprung durchgeführten Zustellketten des in Neu-Isenburg bei Frankfurt beheimateten Schnelldienstes sind Destinationen in Skandinavien. Den genauen Umfang und das Gewicht der Sendungen "erfahren wir erst immer abends um neunzehn Uhr", so Franz-Josef Miller, Geschäftsführer von Time:matters. Nach Auftragseingang werden die Güter per LKW von den Depots der Hersteller abgeholt und zu den Stationierungsorten der beiden Fokker-Maschinen auf den Flughäfen Baden Airport und Maastricht zum Abflug nach Skandinavien gebracht. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der auf besonders eilige Transporte spezialisierte Dienstleister einen Umsatz von etwas mehr als 60 Millionen Euro. Für 2009 „ist unser Ziel, moderat zu wachsen oder zumindest unser Vorjahresergebnis zu halten“, kündigte Miller an. (hs/pi)
Time:matters holt Fokker-Frachtflugzeuge
Die auf Eil- und Sondertransporte spezialisierte Time:matters GmbH hat zwei Frachter vom Typ Fokker 50 für Dauereinsätze geleast