Berlin. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will die Einnahmen aus einer höheren LKW-Maut definiv für Verkehrsprojekte verwenden. "Die Mauterhöhung wird in den Verkehr investiert, das dient auch dem Transportgewerbe", sagte er jetzt im Interview mit der VerkehrsRundschau. Überholverbote auf bestimmten staugefährdeten Autobahnabschnitten seien wichtig. Sie würden ebenfalls dem Verkehrsfluss und damit dem Transportgewerbe dienen. "Wir sollten im Verkehrsbereich mal wieder von Polemik auf Argumente umschalten", betonte der Minister mit Nachdruck. Natürlich würde der LKW gebraucht, schließlich sei es nicht möglich, Schienenstränge zu jedem Unternehmen zu legen. Die Vorteile jedes Verkehsträgers würden in Zukunft stärker ausgenutzt, so Tiefensee weiter. Tiefensee wies zudem Forderungen nach Steuererleichterungen oder Beihilfen wegen der derzeit hohen Spritpreise zurück. "Ich warne davor, falsche Erwartungen zu wecken", sagte der SPD-Politiker. Im Interview mit der VerkehrsRundschau ging der Minister auch auf die Problematik gestiegener Transportkosten, die Rolle der Politik und die Klimaproblematik ein. Das vollständige Gespräch kann in der Ausgabe 28 vom 11. Juli 2008 nachgelesen werden. HIER können Sie ein Abo bestellen.
Tiefensee: "Die Mauterhöhung wird in den Verkehr investiert"
Im Interview mit der VerkehrsRundschau sprach der Bundesverkehrsminister über die Problematik steigender Preise, Klimaschutz und den Stellenwert des Verkehrsträgers Straße. / Mit Bildergalerie