München. Zu den spannendsten Aufgaben beim Bau des neuen Megafliegers Airbus A380 gehört die Teileversorgung. Rund 1500 Zulieferer aus 30 Ländern beliefern den europäischen Flugzeugbauer. Allein ein Flügelpaar für den A380 besteht aus rund 32.000 Einzelteilen. Für die Produktivität der Fertigungsverfahren wurden in ganz Europa neue Werke unter Nutzung modernster Fertigungsmethoden und -anlagen eingerichtet. Die Materialströme müssen gebündelt und vorgehalten werden, um eine sequenzielle Versorgung der Produktionsstätten zu sichern. Diese komplette Logistik übernehmen Materialwirtschaftszentren (MWZ). Beispiel: Das Materialwirtschaftszentrum für die Airbus Deutschland GmbH in Hamburg-Hausbruch. Seit April 2004 versorgt das 20.000 Quadratmeter große Zentrallager das rund zwölf Kilometer entfernt liegende Airbus-Werksgelände in Hamburg-Finkenwerder. Airbus hat das Warehousing nach einem Outsourcing-Modell realisiert. Welcher Logistikdienstleister das Materialwirtschaftlager betreibt und wessen Lagerverwaltungssystem zum Einsatz kommt, erfahren Sie in der aktuellen Juli-Ausgabe 07/2005 des logistischen Wirtschaftsmagazins LOGISTIK inside. (Heft online bestellen – hier clicken) Telefonische Bestellung unter: 01 80 5 / 26 26 18 (bundesweit nur 0,12 Euro pro Minute).
Thema der Woche: Komplexes Teilehandling
Im neuen Zentrallager für die Hamburger Airbus-Produktion sorgt ein spezielles Softwaresystem für die Logistik. Eine differenzierte Bestandsverwaltung ist möglich.