Buchs/Aarau. Der chinesische Zigarettenhersteller Hangzhou Cigarette Factory hat Swisslog mit dem Design und der Implementierung einer neuen Produktionsanlage mit automatisierten Logistikprozessen beauftragt. Das Volumen des Auftrags, den Swisslog als Generalunternehmer ausführen wird, beträgt rund MCHF 22 Millionen Schweizer Franken.
Die neue Anlage zeichne sich durch einen flexiblen, automatisierten Produktionsprozess für geschnittenen Tabak aus. Dieser Prozess ersetze einen bestehenden, der den gewandelten Bedürfnissen nicht mehr entspreche, so Swisslog in einer Mitteilung. „Wir sind erfreut, von der Hangzhou Cigarette Factory mit diesem anspruchsvollen Logistikprojekt betraut worden zu sein. Dies unterstreicht einmal mehr unsere Reputation als Systemintegrator für hochkomplexe Projekte“, sagt Daniel Fink, Leiter der Swisslog-Division Warehouse & Distribution Solutions.
Als Generalunternehmer wird Swisslog für das Design und die Umsetzung der neuen Anlage verantwortlich sein. Diese wird in Hangzhou erstellt, rund 175 km südwestlich von Shanghai. Die Logistik für den Produktionsprozess des geschnittenen Tabaks beinhaltet den Transport und die Lagerung der Tabakblätter sowie deren Mischung, die spezifisch pro Marke erfolgt. Sie umfasst weiter zwei Hochregallager mit insgesamt mehr als 10.000 Palettenstellplätzen. Swisslog wird sowohl die eigenen Softwareprodukte „WarehouseManager“ und „AutomationManager“ als auch ihre Fördertechnik und Regalbediengeräte implementieren. Zudem wird sie für die Integration aller lager- und fördertechnischen Systeme sowie der Steuerungen verantwortlich sein. (sv)