Käufer sind die in Großbritannien beheimatete Investmentfirma Candover und die Geschäftsführung von Swissport. Der Kaufpreis beträgt 393 Millionen Euro. In den Kauf hat Candover nach eigenen Angaben 185 Millionen Euro Eigenkapital investiert. Der Rest des Kaufpreises komme vom Management oder sei über Bankkredite finanziert. Die bisherige Geschäftsführung unter Leitung von Joseph In Albon wird auch in Zukunft über die Geschicke von Swissport entscheiden – natürlich in Abstimmung mit den neuen Hausherren. Candover-Geschäftsführer Marek Gumienny sieht durch den Trend zum Outsourcing in der Abfertigung reichlich Wachstumspotenzial in seiner neuen Beteiligung. Und In Albon verspricht auch prompt mit der finanziellen Unterstützung Candovers eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgen zu wollen. Swissport ist in 23 Ländern auf 130 Flughäfen tätig und beschäftigt rund 13.000 Menschen. Die Hauptmärkte seien die USA und Europa mit dem Schwerpunkt Schweiz. Im Geschäftsjahr 2001 hat das Bodenabfertigungsunternehmen einen Umsatz von 1,2 Milliarden Schweizer Franken erzielt.
Swissair Group versilbert die Reste
Die in Auflösung befindliche Swissair Group hat ihr Bodenabfertigungsunternehmen Swissport im Rahmen eines Managements-Buyouts verkauft.