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Streiks bei der Deutschen Post gehen weiter

Verdi fordert für die bundesweit rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt
© Foto: Christoph Schmidt/dpa/picture-alliance

Am dritten Tag in Folge hat Verdi Postbeschäftigte zum Streik aufgerufen, um das Unternehmen in den Tarifverhandlungen weiter unter Druck zu setzen. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 21. und 22. September stattfinden.

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Berlin. Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erneut in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. So sollen etwa Beschäftige in Niedersachsen am Freitag ihre Arbeit niederlegen. Betroffen sind die Standorte in Braunschweig, Pattensen, Wernigerode und Blankenburg. Auch in Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Rheinland-Pfalz streiken Postmitarbeiter.

1,3 Millionen Briefe werden verzögert zugestellt

Nach Angaben der Post war am Donnerstag bis zum Mittag die Beförderung von etwa 1,3 Millionen Briefen und 130.000 Paketen bundesweit von dem Warnstreik betroffen. Das seien 2,4 und 2,5 Prozent der Tagesmenge, sagte ein Sprecher. In den stärker von den Warnstreiks betroffenen Regionen würden die verzögerten Sendungen in den Folgetagen zugestellt.

Weiterhin keine schnelle Einigung in Sicht

In den bisherigen Tarifgesprächen liegen beide Seiten noch weit auseinander. Verdi fordert für die bundesweit rund 140.000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zudem soll es für Auszubildende eine Erhöhung um 90 Euro geben. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle.

Die nächste Verhandlungsrunde soll am 21. und 22. September stattfinden. (dpa/sn)

 

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