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Stena-Reederei: Bessere Rahmenbedingungen ab Kiel nach Göteborg zeigen Wirkung

Stena Line konnte im Fracht- und Passagierbereich zulegen
© Foto: ddp/Insa Korth

Reederei konnte im Fracht- und Passagierbereich zulegen / Neue Perspektiven für den Frachttransport


Datum:
27.01.2011
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Kiel/Rotterdam. Die im Spätsommer 2010 erfolgte Konzentration der Fährverkehre zwischen Deutschland und Westschweden (Göteborg) auf Kiel sowie der Einsatz leistungsstärkerer Schiffstonnage auf dieser Route zahlen sich für die schwedische Stena Line-Gruppe aus. „Mit dem neuen Terminal finden wir an einem der exponiertesten Liegeplätze in Kiel optimale Bedingungen für unsere neuen Schiffe vor", freut sich Stefan Mathias, Head of Travelmarket bei Stena Line-Deutschland. Sowohl im Fracht- als auch im Passagierbereich legt die Reederei dank dieser Maßnahmen zu. Bis Ende August 2010 hatte das Unternehmen auch noch Frachtverkehre ab Lübeck-Travemünde nach Göteborg ausgeführt.

Der Hafen Kiel, für den die 1962 gegründete Reederei einer der wichtigsten Kunden ist, hat seinerseits tief in die Geldschatulle gegriffen, um die Reederei langfristig zu binden. Dazu gehört vor allem das neue Abfertigungsgebäude für Passagiere und Fracht, neue Aufstellflächen und ein optimierter Gleisanschluss. Letzterer kommt dem kombinierten Ladungsverkehr Schiene/Schiff zugute, der damit wesentlich bessere Rahmenbedignungen vorfindet. Die Seehafen Kiel GmbH und das Land Schleswig-Holstein investierten insgesamt 30 Millionen Euro in den neuen Terminal, der Anfang Oktober 2011 seiner Bestimmung übergeben wurde. Die Modernisierung des Schwedenkais war auch deshalb vonnöten, weil die Stena Line innerhalb der Gruppe eine umfassende Umstrukturierung ihrer Flotte und ihrer verschiedenen Dienste in der Ost- und Nordsee sowie der Irischen See vorgenommen hatte. Sie reagierte damit auch auf Nachfrageveränderungen in den verschiedenen Fahrtgebieten. Für Kiel hieß das: Einsatz größerer Schiffe.

Im Fördehafen, wo Stena seit 1967 präsent ist, setzt die Reederei die neuen Fähren unter den Traditionsnamen für diese Route, das heißt als „Stena Germanica" sowie - in wenigen Wochen – als „Stena Scandinavica", ein. Die Schiffe fuhren bislang auf der Achse Hoek van Holland nach Harwich unter den Namen „Stena Hollandica" und „Stena Britannica". Diese Ro/Pax-Fähren sind mit 240 Metern um gut 70 Meter länger als ihre über 20 Jahre alten Vorgänger. Auf den Holland-Routen kommen die bei Nordic Yards in Wismar gebauten, großen Superfähren zum Einsatz.

Mehr Frachttransportraum

Dank der neuen Schiffe auf der wichtigen Kiel-Göteborg-Route eröffnen sich für die Fracht neue Perspektiven, da auch mehr Frachttransportraum zur Verfügung steht. Für 2011 rechnet die Reederei mit rund 90.000 Frachteinheiten auf der Verbindung. Hinzu kommen um die 90.000 PKW. Von großer Bedeutung ist auf der Achse Kiel-Göteborg auch der Passsagebereich.

Auf den Fährverbindungen zwischen Rotterdam und England konnte Stena 2010 zwar unterm Strich mehr Frachteinheiten transportieren – ein Plus von 4,5 Prozent auf 287.000 Einheiten - , doch sind die Dienste weiterhin verlustbringend, so die Reederei. Im Einzelnen handelt es sich um die Routen Hoek van Holland nach Harwich und Immingham sowie um Rotterdam- Harwich. (eha) 

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