Mit dem vergangenen Jahr sind die österreichischen Spediteure recht zufrieden. "Die Beschäftigung war insgesamt gut", meint Heidegunde Senger-Weiss, die Präsidentin des Zentralverbandes Spedition und Logistik (ZV). Für die Zukunft müssten allerdings jetzt die Weichen neu gestellt werden, um ein Abwandern von Logistikdiensten in die neuen EU-Staaten zu verhindern, "sonst würde uns einzig und allein der Transitverkehr bleiben". Senger-Weiss kritisiert, dass sich der kürzlich von Ex Verkehrsministerin Monika Forstinger präsentierte Generalverkehrsplan kaum mit dem Thema Logistik beschäftige und fordert die Schaffung eines Logistik-Clusters, in dem das Potenzial vieler Anbieter gebündelt wird. Ostösterreich würde sich nach ZV-Meinung hervorragend als Logistikzentrum für Zentral- und Südosteuropa eignen. Der Zentralverband blickt neidvoll auf die Niederlande. Dort habe eine wirschaftsfreundliche Gesetzgebung die Entwicklung von Logistikzentren begünstigt. (vr/rv)
Spediteure wollen Logistik-Cluster
Niederlande ist Vorbild für Österreich