Spediteure bündeln Lobbyarbeit

28.02.2002 07:00 Uhr

Die Verbandslandschaft in der Speditionsbranche wird sich in den kommenden Jahren verändern.

Der Gesamtvorstand des Bundesverbandes Spedition und Logistik (BSL) und der Aufsichtsrat der Vereinigung Deutscher Kraftwagenspediteure (VKS) haben beschlossen, ihren Mitgliedern eine Fusion der Verbände zu empfehlen. Dazu beabsichtigen die beiden Branchenvertretungen, zum 1. Januar 2003 den Deutschen Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV) zu gründen, in dem nach einer Übergangszeit von höchstens sechs Jahren alle Verbandsorganisationen aufgehen sollen. VKS-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Kubenz zu der Entscheidung: "So können wir die Interessen der Branche in dem immer schwieriger werdenden Umfeld noch effizienter vertreten." Klingt ganz nach einer Kampfansage an Politik und verladende Wirtschaft. Beiden stünden die Spediteure nach der Fusion mit vereinten Kräften gegenüber. Der neue Verband hat seinen Sitz in Bonn. In Berlin und Brüssel werden Repräsentanzen eingerichtet. Das Präsidium des neuen Verbandes wird künftig alle drei Jahre gewählt. Während der Übergangszeit stellt der BSL den Präsidenten in der ersten Wahlperiode, die VKS in der zweiten. Der Gesamtvorstand des DSLV wird paritätisch besetzt aus dem derzeitigen Vorstandsgremium des BSL und des Aufsichtsrates der VKS. Als Hauptgeschäftsführer fungieren paritätisch Heiner Rogge und Gregor Schild.

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