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SPD prophezeit: Staatsstraßen in Bayern vor Infarkt

Das bayerische Staatsstraßennetz wird von der SPD als „Patient" bezeichnet
© Foto: Joerg Sarbach / dapd

Die Verschiebung dringender Reparaturen kostet langfristig mehr Geld


Datum:
18.05.2011
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München. Die Landtags-SPD fordert von der Staatsregierung ein großes Sanierungsprogramm für marode Staatsstraßen. Verkehrsexperte Thomas Beyer nannte das 13.000 Kilometer umfassende bayerische Staatsstraßennetz wegen der vielen Straßenschäden einen „Patienten". „Es droht nicht nur eine dauernde Verstopfung dieser Verbindungen, sondern wir sind kurz vor dem Infarkt." Als Kronzeugen nennt die SPD Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der den langfristigen Finanzbedarf selbst auf drei Milliarden Euro beziffert habe.

Nach den Untersuchungen des Obersten Rechnungshofs müssten 4000 der 13.000 Staatsstraßen-Kilometer dringend saniert werden. „Nur dafür wird ein Bedarf von 720 Millionen Euro angegeben", sagte Beyer. Die SPD nannte keine konkrete Zahl, wie viel die Staatsregierung jetzt mehr ausgeben sollte. Beyer argumentiert, dass eine Verschiebung dringender Reparaturen langfristig sogar mehr kosten würde. Die Staatsregierung solle nur Ausbau und Sanierungsmaßnahmen vorziehen, die sowieso geplant seien. „Wir fordern keinen zusätzlichen Cent", betonte Beyer. (dpa)

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