Spaniens große Betreiber gebührenpflichtiger Autobahnen, Acesa und Áurea, schließen sich zusammen. Nach Presseberichten vom Dienstag wird das Gemeinschaftsunternehmen mit einem Autobahnnetz von 1245 Kilometern das drittgrößte der Branche in Europa sein, hinter der italienischen Autostrade und der französischen ASF. Die Fusion wurde von den Mehrheitsaktionären, der Sparkassenkette La Caixa und dem Baukonzern Dragados, vereinbart. Sie muss noch von den Aktionärsversammlungen und den Wettbewerbshütern gebilligt werden. Das Unternehmen wird mehr als die Hälfte des 2171 Kilometer umfassenden Netzes gebührenpflichtiger Autobahnen in Spanien betreiben. Die Fusion soll auch die Chancen verbessern, sich anderswo in Europa und Amerika um Autobahnlizenzen zu bewerben. (vr/dpa)
Spanische Autobahn-Betreiber schließen sich zusammen
Acesa und Aurea bilden das drittgrößte Gemeinschaftsunternehmen in Europa