Paris. Im ersten Quartal 2013 musste SNCF Geodis, die Gütertransportsparte der französischen Staatsbahn, mit eine Umsatz von 2,27 Milliarden Euro Einbußen von 2,9 Prozent hinnehmen. Insgesamt belief sich der Umsatz des SNCF-Konzerns auf 8,2 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blieb er mit einem Plus von 0,6 Prozent stabil.
Besonders schlecht schnitt bei SNCF Geodis die KFZ-Logistik (-16,3 Prozent) ab. Hier machten sich die deutlich gesunkenen KFZ-Zulassungszahlen in Europa bemerkbar. Der Bereich Schienengüterverkehr verbuchte einen Umsatzrückgang von 7,7 Prozent, während die Luft- und Seefracht um 6,8 Prozent zulegen konnte. Zu dem insgesamt stabilen Konzernergebnis hat besonders der Bereich Schieneninfrastruktur mit einem Umsatzplus von 4,3 Prozent beigetragen, sowie der Personennahverkehr mit 0,8 Prozent mehr Umsatz.
Für das weitere Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einer schwierigen Wirtschaftlage, wegen der anhaltenden Krise in Westeuropa. Aus diesem Grund will SNCF die Einnahmen erhöhen und die Kosten verringern. (hst)